Die Botschafterin der Republik Lettland nimmt teil am Zeitzeugengespräch mit Valentīna Freimane

02.12.2014. 19:09

Am 27. Februar nahm die Botschafterin der Republik Lettland, Elita Kuzma, an dem von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung  der SED Diktatur veranstalteten, der Theater- und Filmwissenschaftlerin, Trägerin des Drei-Sterne-Ordens, Frau Valentīna Freimane, gewidmeten Zeitzeugengespräch ‘’Ich habe immer gewusst, dass ich am Leben bleibe!‘’ mit einer Rede teil.

In ihrer Rede betonte die Botschafterin, dass der Name von Frau Valentīna Freimane, den Theater- und Kinokennern sowohl in Lettland, als auch in Deutschland seit Jahrzehnten  bekannt ist.

Dies ist nicht nur der aktiven Arbeit von Frau Freimane im Bereich von Kino und Theater zu verdanken, sondern auch dem umfangreichen Wissen und dem Geist der europäischen Kultur, das Frau Freimane ihren Zuhörern in der Zeit der sowjetischen Okkupation geboten hat.

Die Lebensgeschichte von Valentīna Freimane ist eng mit den geschichtlichen Ereignissen von Lettland und Europa verbunden und offenbart zugleich die Tragik des letzten Jahrhunderts.

Die Botschafterin betonte, dass es unsere Aufgabe ist, dies in unserem Gedächtnis zu behalten und alles dafür zu tun, dass  die junge Generation die tragische Seite der Geschichte des vereinten Europas kennt.

Die Statistik ist leidenschaftslos, daher spielen die Erinnerungen der Zeitzeugen eine bedeutende Rolle bei der Schöpfung des persönlichen Mitgefühls und dem Verständnis geschichtlicher Ereignisse.

Das im Jahr 2010 von Valentīna Freimane erschienene Buch ‘Adieu, Atlantis!’’ ist zu einem Bestseller geworden. Zur Zeit wird eine darauf basierende Oper unter dem Namen ‘’Valentīna’’ vom Komponisten Artūrs Maskats und der Dichterin Liāna Langa vorbereitet. Die Premiere ist für das Ende des Jahres 2014 geplant und ist ein Teil des Kulturprogramms von Riga 2014.