Staatspräsident der Republik Lettland eröffnet in Berlin die lettische EU Ratspräsidentschaft

10.04.2015. 15:02

Am Freitag, dem 16. Januar, eröffnet Staatspräsident Andris Bērziņš mit einer Ansprache im Berliner Rathaus feierlich die Präsidentschaft Lettlands im Rat der Europäischen Union in Deutschland. Es wird ein Eröffnungskonzert veranstaltet, in dem der staatsakademische Chor Latvija mit einem vielfältigen Chormusikprogramm auftritt.

Bei der Eröffnungsveranstaltung werden der regierender Bürgermeister Berlins Michael Müller, der Chef des Bundespräsidialamtes David Gill und der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Dr.Markus Ederer Ansprachen halten. In der Veranstaltung wird außerdem das Berliner diplomatische Korps vertreten sein, darunter mehr als 30 Botschafter.

Der Chor Latvija, unter der Leitung des Hauptdirigenten Māris Sirmais, bietet ein vielfältiges a capella-Programm mit den schönsten Seiten der lettischen, baltischen und europäischen Musik. Das Eröffnungskonzert der Ratspräsidentschaft in Deutschland ist gelichzeitig eine der wichtigsten Veranstaltungen des offiziellen Kulturprogramms der Ratspräsidentschaft.

Der lettische Staatspräsident besucht Berlin im Rahmen einer zweitägigen Arbeitsvisite. Er wird den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck und die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel treffen. Außerdem nimmt Andris Bērziņš an der Eröffnung der weltgrößten Messe für Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte „Grüne Woche“ teil, in der Lettland dieses Jahr das Partnerland ist.

Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union, auch Ministerrat genannt, rotiert in fortlaufender Reihenfolge alle sechs Monate zwischen den EU-Mitgliedsländern. Der Rat der EU ist ein essentieller Entscheidungsträger, der zusammen mit dem Europäischen Parlament Gesetze verabschiedet und die EU-Politik koordiniert.

Die Ratspräsidentschaft ist eine Möglichkeit für jeden Mitgliedsstaat, unabhängig von seiner Größe oder Mitgliedsdauer, Einfluss auf die EU-Agenda zu nehmen und die Bemühungen der EU anzuführen. Lettland wird diese Aufgabe zum ersten Mal vom 1. Januar bis 30. Juni 2015 von Italien übernehmen und sie danach an Luxemburg weitergeben.

Diese Information wurde vorbereitet von Kaspars Adijāns, Tel.: +49 30 82 600 232, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!